Melde mich zurueck nach einer viel zu kurzen Woche mit viel Hitze, so vielen verschiedenen Eindruecken und 3500 km Autofahrt quer durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien (Fotos siehe Link Links).
Las Vegas:Ankunft Freitag in Viva Las Vegas. Drueckende 40 Grad abends um 11, erstmal Check-In im Luxor (das einer Pyramide nachempfunden ist) und dann noch aufn Strip, der Hauptstrasse von Vegas, wo ein buntes, kuenstliches Hotel/Casino neben dem andern steht. Ob New York, Venedig, buntes Maerchen Schloss oder Paris – alles ist vorhanden. In den Casinos zu jeder Tages- und Nachtzeit Menschen an den einarmigen Banditen und an den Black Jack, Poker oder Roulette Tischen... Alles beeidruckend im ersten Moment, aber auch krank, wenn man laenger drueber nachdenkt.
Haben den Samstag dann vorwiegend am Pool verbracht und abends dann nochmal die Casinos unsicher gemacht. Hab insgesamt 10 Dollar verspielt, weil ich irgendwie nicht von den gescheiterten Existenzen in den Casinos animiert wurde, mal mehr zu zocken. Ist wohl nicht meine Stadt.
Grand Canyon:Sonntag frueh gings dann los zum Grand Canyon. Auf dem Weg faehrt man ueber den Hoover Damm, nettes Bauwerk, aber nicht so imposant, wie man sich das vorstellt. Dann Ankunft Grand Canyon. Beeindruckend, weil riessiges Loch. Aber wenn man mal den ganzen Tag dort verbringt und an der Kante entlang wandert, dann wirds irgendwann langweilig, weils eben einfach nur ein riessiges Loch ist. Haben dann am naechsten Tag noch den Sonnenaufgang angeschaut, der leider sehr wolkenverhangen war, aber alles in allem doch sehr interessant den Canyon mal zu sehen.
Bryce Canyon:Nach Rueckkehr vom Grand Canyon nach Vegas, gings dann am Dienstag zum Bryce Canyon in Utah. Auf dem Weg dorthin, Zwischenstopp in einem Motel in the middle of nowhere um Deutschland-Italien zu schauen. Die Leute da wissen glaub ich nicht mal was Fussball ist, aber haben uns sehr gastfreundlich 2 Stunden Fussball schauen lassen.
Bryce Canyon dann der Wahnsinn. Unglaublich beeidruckende Farben, Steinformationen und Weiten. Haben da gerne auf das Independence Day Feuerwerk in Vegas verzichtet um eine ausgiebige Wanderung und Klettertour in dieser surrealen Landschaft zu geniessen.
Death Valley / Yosemite National Park:Mittwoch frueh Abreise Richtung Kalifornien. Quer durchs Death Valley, da am tiefsten Punkt ein paar hundert Meter unter dem Meeresspiegel liegt und mit knapp 52 Grad auch recht angenehm warm war. Sehr beeidruckend. Dann Ankunft im Yosemite Nationalpark mit unglaublichen Landschaften auf dem Weg zu unserem Nachlager in einem Zeltdorf. Wasserfaelle, schneebedeckte Berge, gruene Taeler. Wahnsinn.
Am naechsten Tag dann kleine Bike-Tour und abends Abfahrt in Richtung San Francisco.
San Francisco:Angekommen in unserer Jugendherberge in China Town, haben wir erstmal unsere „Zimmer“ bezogen. Keine Tueren, keine durchgehenden Waende, zwei Duschen fuer ein ganzen Stockwerk, aber dafuer hiess mein Bett Jack Karouac. Tags drauf, Sighseeing in San Fran. Durch Chinatown hin zur Bay Area mit Blick auf Golden Gate Bridge und Alcatraz, danach Cable Car zum Union Square, dann Bus zum Golden Gate Park mit „Hippie Walk“ durch die Haight Street. Abends dann zum wohl besten Chinesen dens ueberhaupt gibt (danke fuer den Tipp, Olaf und Susanne), danach noch in Rockschuppen und dort festgestellt, dass es nach 2 Uhr nachts keinen Alkohol mehr gibt in Staate Kalifornien. Sind dann trotzdem noch in einen Club, der uns empfohlen wurde und haben uns dort dann mit Cola und Tonic Water den Abend versuesst, in einem Club der fest in der Hand von Maennern mit nackten Oberkoerpern war, die komischerweise alle miteinander eng umschlungen getanzt haben....
Am naechsten Tag dann leider schon wieder alles vorbei, nochmal kurz Sonne geniessen und abends dann wieder „heim“ nach Seattle. Die Highlight Fotos sind uber den Foto Link zu erreichen, alle Fotos reinzustellen wuerde jedes Limit sprengen....
Morgen Abend dann Foo Fighters live in Seattle.
Wird dennoch schwer sich nach all den Eindruecken wieder im Alltag zurechtzufinden…